Dancing at the End of the World
Design & Host
TRIGGER

music: Fall Out Boy ~ Thanks For The Memories

weather: dark, fucking cold, crystal autumn.

words: Who's got the finger on the trigger?

doing: waiting, music, tv.

tv: Pro 7 (red!).

reading: Bentley Little ~ Furcht

writing: Sister Of The Moon ~ chapter 11.

tele: hell no! (and for the first time since … ages I'm more than relieved about that)

to do: get to sleep, keep on waiting.

done: au pair-stuff, destroyed my internet somehow..? Oo

mood: absolutely clear, bit afraid, (im)patient, nervous, fine so far (:

heart: confused as hell, waiting too, so strange(!) missing. Other cities.. Him.


(Entstanden am Donnerstag, 2. September 2010 um 23:00 Uhr)

Who's got the finger on the trigger?
Der Satz hat für mich gerade viele Bedeutungen, er ist gerade wichtig für mich.
Zum einen … Nun ja, der "trigger" ist der Abzug einer Waffe, nicht wahr? Und ich habe das Gefühl, dass es im Moment nicht viel braucht, um mich zu "erschießen", im übertragenen Sinne. Ich stehe auf einer dünnen Holzplanke über einem tiefen Abgrund (und bevor mir Jammern vorgeworfen wird: Ich liebe dieses Gefühl im Moment heiß und innig), und sobald jemand den Abzug betätigt, darf könnte ich stürzen. Ich weiß nicht, wer genau den Abzug als erster betätigen wird. Ich könnte es sein, selbstverständlich. Aber da sind noch einige andere Leute, die den Finger am Abzug haben, und einige haben ihn schon verdammt weit durchgedrückt. Fast liebe ich sie dafür mehr als für alles andere, was sie tun.
Und zum anderen muss ich nun einmal doch auf diesen psychologischen Fachbegriff zurückgreifen - triggern. Ich mag das Wort nicht, ich finde, es klingt irgendwie lächerlich und beschreibt nicht, wie man sich in solchen Momenten wirklich fühlt, aber es passt dennoch.
Jedenfalls - ich war nie jemand, der sich groß um sowas gekümmert hat. Ich schau mir Modelshows an, wenn ich mich verdummen lassen will, ich höre mir "Hurt" von Nine Inch Nails an und ich schaue den Film "Dreizehn" rauf und runter … kein Problem. Zwischendurch sehe ich mir sogar gern entsprechende Bilder an. Die einzigen Probleme kriege ich manchmal bei Büchern, aber das umgehe ich ohne Probleme - meistens interessiere ich mich sowieso nicht für "solche" Bücher. Dennoch. Im Moment gibt es eine zwei drei Kleinigkeiten, bei denen ich genau merke, dass sie mich triggern oder triggern könnten. Und das Interessanteste, Faszinierendste wohl Dümmste daran ist, ich kann nicht weg davon. Ich bin ein bisschen wie die Motte vor meinem Fenster, die Abend für Abend (ich bin sicher, es ist immer dieselbe) gegen das Fenster fliegt, weil dahinter das Licht ist. Ich bin auch sicher, dass sie sich irgendwann die Flügel bricht, oder so. Und das bin ich. Ich muss immer wieder dahin zurück.
Who's got the finger on the trigger?
Nicht zuletzt ist es ein Fragment aus einem der Lieder von Bonaparte: Who's got the finger on the trigger? Who said that this would last forever and that you and me… - whatever!
Nun ja. So ist es jetzt halt, und ich hab heute auch wieder Mist gebaut (immer noch Variante 2, von der Klinge versuch ich die Finger zu lassen^^), aber ich hab die "Ich bin so scheiße"-Zeit, die darauf folgt, schon hinter mir. :P
Und ach ja: Du bist nicht die einzige, die sich … darüber Gedanken macht. Nur dürften unsere Ausgangspunkte zwei vollkommen verschiedene sein. Ich versuch dann einfach mal, nicht verletzt zu sein, weil es bestimmt nicht so ankommen soll. Vielleicht. Bitte danke. Miss, Sie drücken den Abzug ganz schön fest durch, nur noch ein bisschen mehr … Wie geschrieben, tun Sie es ruhig, ich hab damit kein Problem, aber wie's an Ihrem Ende der Pistole aussieht, weiß ich nicht, Herzchen. Überlegen Sie es sich bitte gut.
Ja. So sieht es derzeit aus.
Aber bildet euch nichts ein - Gejammere ist das nicht, es geht mir gut oder zumindest fühle ich mich gut damit, wie es mir geht. Ich liebe das Gefühl des drohenden freien Falls, ich liebe es gerade absolut, die Waffe auf mich gerichtet zu wissen und nicht zu sehen, wer der potenzielle Schütze ist. Ich finde die Gedanken schön, deswegen will ich sie teilen. Nehmt sie, lacht und lästert darüber, macht damit, was ihr wollt, zerreißt sie. Sie bleiben in meinem Kopf. Wie er. … Nun gut. Wie die beiden "Ers".
Gardez. Ihre Dame ist gefährdet, werte Lady.
3.9.10 15:00
 
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